Weltweites Treffen für aktive Gewaltfreiheit

Vision

Berlin2027 Active Nonviolence World Gathering Berlin2027 September 26 to October 3

Aktiv für Frieden und Abrüstung

Ein inspirierendes Projekt für die Welt

Auch wenn wir die derzeitige Eskalation und Explosion von Kriegen und Gewalt in all ihren Formen wahrscheinlich nicht verhindern können, wollen wir eine historische Botschaft senden, ein historisches Ausrufezeichen: Die Zukunft gehört der Überwindung von Kriegen und Gewalt. Nur so kann sich die Menschheit weiterentwickeln und gute Antworten auf die heutigen Schwierigkeiten des menschlichen Zusammenlebens finden.

Nonviolent direct action banner

Wir haben begonnen, ein globales Treffen für Frieden und aktive Gewaltfreiheit zu organisieren. Es soll die Bemühungen von Basisaktivistinnen und -aktivisten, politischen Gruppen und Politikerinnen, Fachleuten, Akademikerinnen, Künstlern, Denkerinnen sowie spirituellen Menschen und Gruppen zusammenbringen, die in allen Bereichen menschlichen Handelns friedliche und gewaltfreie Lösungen suchen und umsetzen: in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, in ihren Ländern und lokalen Gemeinschaften, für Frieden und Abrüstung, für echte Demokratie, für eine Politik gemeinsamer Sicherheit und für die Verwirklichung und den Schutz der Menschenrechte.

Es ist ein Versuch, diesen positiven Kräften in unserer Welt Möglichkeiten für Vernetzung, Inspiration, Ideen und große Stärke zu geben und der Welt ein Zeichen zu senden: Die Überwindung von Kriegen und Gewalt, also die Ideen von Frieden und Gewaltfreiheit, sind nicht nur lebendig, sondern haben sich seit Gandhi und King weiterentwickelt und schauen nicht tatenlos zu, während so viele Situationen eskalieren.

Eine ganze Woche der Gewaltfreiheit in Berlin. Vom 26. September bis 3. Oktober 2027.

Was wollen wir? Gemeinsam eine Erfahrung schaffen, die wir und alle Teilnehmenden danach in unsere Heimatländer mitnehmen und dort teilen können. Wir hoffen, dass unser Gepäck voller Begeisterung, Optimismus und Energie sein wird; voller neuer Ideen, Projekte und der Bestätigung, dass wir auf diesem Planeten nicht allein sind.

Berlin city view

Es gibt rund 200 Länder auf der Welt. Wenn es uns gelingt, aus jedem Land eine oder hoffentlich viele Personen zu gewinnen, können wir ein Signal aussenden, das sich auf wirklich vielfältige Weise vervielfacht und verbindet. Das wird von Mensch zu Mensch geschehen, unabhängig davon, ob die Medien darüber berichten. Wichtig wird die Erfahrung sein, dass es überall auf der Welt optimistische und grossartige Menschen gibt, die mit den besten Absichten ihres Herzens daran arbeiten, diese Welt menschlicher zu machen.

Kontext

Soldiers at a checkpoint

Wir leben in Zeiten einer sich beschleunigenden Multikrise, einer wachsenden Zahl von Kriegen und gewaltsamen Konflikten, von der Ukraine und Gaza bis Sudan und der Demokratischen Republik Kongo, von Venezuela bis Thailand-Kambodscha, Afghanistan-Pakistan und darüber hinaus. Imperialismus zeigt sein neues Gesicht in beispielloser Weise, unter anderem indem die kubanische Bevölkerung durch die US-Blockade ausgehungert wird und Drohungen mit Gewalt und Zwang zur neuen Norm internationaler Beziehungen werden. Soziale Rechte der Menschen werden eingeschränkt, sogar verboten. Länder ziehen sich von ihren Verpflichtungen zu einem grünen Wandel zurück und treiben neue extraktive Industrien voran, die sich auf seltene Erden konzentrieren.

Demokratien erleben Rückschläge, während rechtsextreme Parteien den Raum für die Zivilgesellschaft einschränken. Internationales Recht und internationale Institutionen können Gerechtigkeit und Multilateralismus nicht aufrechterhalten; diese Errungenschaften nach dem Zweiten Weltkrieg lösen sich auf, während führende Politiker ihre eigenen Interessen auf Kosten des Gemeinwohls verfolgen.

Angesichts dieser und anderer Entwicklungen beobachten wir eine weitverbreitete Legitimierung von Kriegen, Gewalt und gewaltsamen Mitteln in unseren Gesellschaften. Gleichzeitig gibt es weltweit grossartige Beispiele für Friedensaktionen, gewaltfreien Widerstand und gewaltfreie Ansätze, die diesen Entwicklungen mit friedlichen und gewaltfreien Mitteln entgegentreten. Wir glauben, dass solche Initiativen durch internationale Solidarität, Zusammenarbeit und Austausch sichtbar gemacht, gestärkt und gefestigt werden müssen. Denn nur in der Überwindung von Gewalt in all ihren Formen - physisch, psychologisch, wirtschaftlich, moralisch, religiös, rassistisch, sexuell - liegt die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft.

Der 2. Oktober ist der Internationale Tag der Gewaltfreiheit (Geburtstag von Mahatma Gandhi)

Der 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit

Die Idee

Eine Woche des Friedens und der Gewaltfreiheit in Berlin vom 26. September bis 3. Oktober 2027.

Conference gathering with press

Mit Tausenden Teilnehmenden aus aller Welt und hoffentlich starker Unterstützung der Menschen in Berlin.

In den ersten vier Tagen der Woche: dezentrale Veranstaltungen in allen Berliner Bezirken, thematische Filme, Ausstellungen, Symposien und mehr.

Von Freitag bis Sonntag konzentrieren sich die Veranstaltungen – parallele Konferenzen, Runde Tische, Workshops, Ausstellungen, Film, Musik und mehr – an einem zentralen Ort in Berlin.

Zum Abschluss soll eine öffentliche Kundgebung stattfinden, möglicherweise am oder in der Nähe des Brandenburger Tors.

Brandenburg Gate at night

Initiativgruppe

IPB (International Peace Bureau) und PRESSENZA (Internationale Presseagentur für gewaltfreien Journalismus) diskutieren die Idee für dieses Projekt seit Ende 2025. Die Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit und unsere gemeinsame Arbeit am Friedenskongress 2016 an der TU Berlin bildeten eine ausgezeichnete Grundlage für den Beginn.

International Peace Bureau logo+Pressenza logo

Auf dem Weg

Seit Februar 2026 kontaktieren und informieren wir Organisationen, Gruppen, die sich ausdrücklich der Gewaltfreiheit verpflichtet haben, und potenzielle Partner weltweit durch persönliche Treffen und virtuelle Konferenzen über die weiterentwickelte Idee. Bisher haben wir Menschen und Gruppen in mehr als 50 Ländern erreicht und nicht nur Zustimmung, sondern auch außergewöhnliche Begeisterung für das Projekt erfahren. Der Wunsch nach einem globalen Ausrufezeichen für die Überwindung von Gewalt und nach der Möglichkeit zu direktem Austausch und Begegnung ist deutlich sichtbar.

Soweit möglich wollen wir dieses Projekt auf der Grundlage horizontaler Gleichberechtigung und des Dialogs vorbereiten und sicherstellen, dass Berlin2027 alle drängenden sozialen Konflikte anspricht, vielfältige Ansätze und Formen der Gewaltfreiheit zusammenbringt, stärkt und inspiriert.

Bisher haben bereits rund 70 Gruppen, Organisationen und Institutionen von jedem Kontinent ihre Unterstützung bestätigt und ihre Teilnahme angekündigt. Und das ist erst der Anfang...

Wir wenden uns heute an euch, um eure Organisation um Unterstützung für das Treffen zu bitten: durch Sponsoring, finanzielle oder praktische Unterstützung, Mitorganisation von Veranstaltungen und Aktivitäten sowie Verbreitung. Idealerweise möchten wir die Veranstaltung gemeinsam mit euch gestalten, damit sie zu einem gemeinsamen Projekt werden kann, das nicht an eine einzelne Organisation oder ein einzelnes Netzwerk gebunden ist, sondern offen für alle, die aktive Gewaltfreiheit unterstützen. Ziel ist es, gemeinsam Räume für Austausch, Lernen, Sichtbarkeit und strategische Zusammenarbeit zu schaffen. Wir wissen um die begrenzten Kapazitäten und vollen Terminkalender aller, hoffen aber, dass ihr dieses Vorhaben als lohnenswert betrachtet.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit euch!

Aktiv für Frieden und Abrüstung

Aktiv für sozialen Wandel

Aktiv für persönliche Entwicklung